Aus der Vereinsgeschichte

Im März 1966 trafen sich einige Freunde des Schießsports im Gasthaus Leutgäb und riefen den Schützenverein mit dem Namen „Schützenverein Hubertus Sandsbach“ ins Leben. Die Initiatoren der Gründung waren Hans Lang und Hermann Pritsch. Bei der ersten Versammlung wurde Hans Lang zum 1. Vorstand und Schützenmeister gewählt. 2. Vorstand wurde Hermann Pritsch, Kassier Bernhard Schmid, stellvertr. Kassier Josef Sixt, Schriftführer Hermann Teubl, stellvertr. Schriftführer Josef Röhr, Ausschussmitglieder Vinzenz Höglmeier, Ludwig Aumer, Georg Wermuth und Pfarrer Josef Bauer, Waffenwart Andreas Blümel.

Am 12. September 1966 wurde im Herbergslokal Leutgäb mit 2 Ständen das Schießen begonnen. Die damals erbrachten Leistungen können heute noch anhand der Schießkladden eingesehen werden. Das erste Gewehr wurde von der Thurn- und Taxis-Brauerei gestiftet. Gastwirt Leutgäb bekam für den Wert eines Gewehres Bier geliefert, als dann das Bier verkauft war, konnte der Verein das Gewehr erwerben.
1. Vorstand Lang trat am 20.03.1968 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Der 2. Vorstand Pritsch wurde beauftragt, bis zur Neuwahl im Herbst den Vorstand amtierend zur vertreten.
Im November 1967 ermittelte man den ersten Schützenkönig. Als Sieger ging Vinzenz Höglmeier hervor. Der Schützenkönig wurde mit einer Schützenkette aus alten Silbertalern gekrönt. Die Kette konnte auf Grund großzügiger Spenden der Mitglieder und der Dorfbevölkerung angefertigt werden. Nicht zu vergessen, ist auch die 1. Schützenliesl, zu der sich Schützenkönig Höglmeier, Marianne Wermuth, auserwählte.
Aus der Chronik geht hervor, dass in den Jahren 1968 – 1971

Endschießen, Eröffnungsschießen, Weihnachtsschießen, Königsschießen und Rundenwettkämpfe abgehalten wurden. Genauere Aufzeichnungen liegen uns hierüber leider nicht vor.

                                                       1. Schützenkönig 1967

 

Das größte Ereignis in der Vereinsgeschichte war die Fahnenweihe im Juli 1971. Auf Grund der großzügigen Spenden der Dorfbevölkerung und einiger Gönner des Schützenvereins, sowie aus den Erlösen aus drei Schafkopfturnieren, konnte eine ausdrucksstarke und wertvolle Fahne erworben werden. Der Verein und das gesamte Dorf bemühten sich, dem Fest einen würdigen Rahmen zu geben.
Als Fahnenmutter erkor man Frieda Aumer. Festjungfrauen wurden Hildegard Kellnberger, Burga Schindlbeck, Anna Klingseis, Marianne Marklstorfer, Renate Stöckl, Erna Schuster, Edeltraud Daffner, Lotte Danner, Brigitte Lienemann, Resi Gebendorfer und Karolina Stempfhuber.
Der Schützenverein „Diana Adlhausen“ übernahm kameradschaftlich die Patenschaft. Schirmherr der Veranstaltung war Landrat Wagner. Im Beisein von 50 Vereinen erhielt die Fahne am 11.Juli 1971 durch Hochw. Herrn Pfarrer Josef Bauer die kirchliche Weihe. Der Spruch auf der Fahne, die den Verein bis heute begleitet, lautet:

“ Treu dem Schützen, Treu dem Land“
    Wir reichen uns die Bruderhand,“

   Schützenverein Hubertus Sandsbach“

 

                                                  Fahnenweihe 1971

 
 
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